Denkmalimmobilie Alte Brauerei, Potsdam

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Berliner-Kindl, Stangenbier und Sudpfannen

Den Standort für Ihre frisch gegründete Brauerei und heutige Denkmalimmobilie wählten die Gebrüder Hoffmann um 1870 mit Bedacht. Die Hanglage am Brauhausberg ermöglichte den Bau tief in den Boden reichender Kellergewölbe. Deren durch das Jahr hindurch gleichbleibend kühle Temperatur war notwendig für den Gärungsprozess. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts übernahm die Berliner- Kindl-Brauerei den Betrieb. Von 1946 bis 1990 wurde die Brauerei als Volkseigener Betrieb unter dem Namen "VEB Brauerei-Potsdam" betrieben. Nach der Wiedervereinigung gingen die Geschäftsanteile zurück an die Kindl-Brauerei.

Die denkmalgeschützte Brauerei erblüht

Das mehr als 7.000 Quadratmeter große Areal der heutigen Denkmalimmobilie wird von nicht mehr benötigten Anbauten und Bauwerksruinen befreit, saniert und im Sinne des Denkmals ergänzt. Kutschenhalle, Sudhaus, Townhouses im Kesselhaus, Direktoren- und Verwalterhaus – jedes der zukünftigen Wohngebäude erhält seinen Namen inspiriert von der Brauereigeschichte und seiner ehemaligen Funktion. Die Suiten, Maisonetten und Häuser der Denkmalimmobilie erhalten Terrassen, Balkone und Dachterrassen nach Süden und Osten in die Hofgärten oder nach Westen teilweise mit Blick bis hin zu neuem Stadtschloss.

Oberirdische Stellplätze schaffen wir für Sie im Osten des Verwalterhauses mit Zufahrt durch die Toreinfahrt von der Albert- Einstein-Straße. Die Townhouses im ehemaligen Kesselhaus ergänzen wir in Fortführung der historischen Linie durch einen Neubau mit drei Suiten. Mehrere zusammenhängende Höfe geben den Häusern einen verbindenden Rahmen. Von der Heinrich-Mann-Allee betreten Sie das Gelände durch das historische Holztor. Obstbäume und Rhododendren blühen in den Hofgärten zwischen Sudhaus und den Townhouses im Kesselhaus.

In die Gartengestaltung eingebettete Bierfässer und –kisten sind Sitzgelegenheit und zeugen von der Vergangenheit als Brauerei. Genießen Sie die Ruhe vor der Hektik der Stadt um Sie herum. Vorbei am Direktorenhaus schreiten Sie über eine Freitreppe auf die einen Meter höher gelegene Hofebene des Verwalterhauses hinauf. Zwischen Hecken entstehen hier Gartenbereiche.

Ruhezimmer im Freien

Heute ist ein Ort der Geborgenheit wichtiger als je zuvor. Das rasende Tempo des modernen Lebens erhöht das Bedürfnis nach einem ruhigen Hafen, in den wir uns zurückziehen können. Aus den Farben von Blüten und dem Rauschen von Bäumen schöpfen wir Energie. Hier sind wir Mensch, hier dürfen wir's sein. Die den Höfen zugewandte, von der Straße abgewandte Seite der Denkmalimmobilie Alte Brauerei ist der Ruhe gewidmet. Ein Sonnenbad, ein Glas mit Freunden, Spielen mit den Kindern, im Gras liegen – für Mußestunden finden Sie hier Privatsphäre. Backsteingebäude und die festungsartige Außenmauer schirmen die Hofgärten vollständig zur Stadt hin ab. Vor Wind geschützt sitzen Sie auf Ihrer Terrasse. Im Herbst strahlen die starken Mauern der Denkmalimmobilie noch Wärme aus und verlängern Ihnen den Sommer in der Stadt. Sehen Sie Ihren Kindern beim Spielen im Fässerhaus mit Fensteröffnung und Schornstein oder auf den Wippfässern zu. Wandern Sie durch das Meer aus Rhododendren um Sie herum. Im Mai und Juni schimmern die Blüten in allen Nuancen von rosa bis violett.

Helle Räume hinter starken Mauern

Um 1900 bot die heutige Denkmalschutzimmobilies am Brauhausberg ein gänzlich anderes Bild als heute. Jahre des Wachstums ließen Produktion und Bierabsatz in die Höhe schnellen. Die dafür notwendigen Produktions- und Lagerflächen wurden ohne einen roten Gestaltungsfaden je nach Bedarf angebaut. Mit der Errichtung mehrerer Neubauten in den 1930er Jahren nutzten die mit den Entwürfen beauftragten Architekten die Chance, der Anlage ein einheitliches und zeitgemäßes Antlitz zu geben. Losgelöst vom Jugendstil-Schick folgten die Architekten der vereinfachten Formensprache der Neuen Sachlichkeit. Mit einer am Nutzen ausgerichteten Gestaltung und klaren Proportionen schufen sie ein bis heute nachwirkendes Industriedenkmal. Die Klinkerfassade gibt den verschiedenartigen Gebäuden einen verbindenden Rahmen. Ein schlichtes Gesims nimmt die Höhe der ehemaligen Kutschenhalle an der Grundstücksecke auf und zieht sich vom Sudhaus weiter über Kesselhaus und das anschließende Direktorenhaus. Hohe Rundbogenfenster zeigten die dahinterliegenden Sudkessel an, das Herz der Brauerei, kleinteilige Eisensprossenfenster die Produktionsräume. Ein- und Ausfahrtstor und ein Rundbogeneingang akzentuierten Direktoren- und Verwalterhaus. Die tief nach innen gestaffelte Laibung des Eingangs ist der einzige Teil der sachlichen Fassade, der noch leichte Züge der expressionistischen Bauweise mit der Gotik entlehnten Klinkermotiven aufzeigt.

Mit dem Lauf der Sonne

Wo jetzt noch ein Sammelsurium ehemaliger Brauereiruinen das Tageslicht abhält und ein Durchschreiten des Hofes unmöglich macht, blicken Sie bald auf Hof- und Gartenflächen der Denkmalimmobilie und das Wechselspiel zwischen Glas und Weiß der neuen Fassade im Innenhof. Die Architekten Kim Philipp und Marion Liebert für van Geisten & Marfels verstehen es neue Bauteile zeitgemäß in das Brauerei- Ensemble einzufügen. Behutsam entfernen sie die nicht unter Denkmalschutz stehenden Lagerhallen und führen Licht hinter die Außenmauern der Hofgärten.

In Fortführung der historischen Linie des Eismaschinenhauses planen sie einen Neubau mit drei Suiten. Nach Süden ausgerichtet, erhellt die Sonne bis zum Nachmittag die zwischen neuer und denkmalgeschützter Fassade entstehenden Hofbereiche; teilweise umschlossen entsteht ein Gefühl der Geborgenheit. Nichts beeinflusst so entscheidend wie das Sonnenlicht, ob Sie sich in Ihrer Wohnung wohlfühlen oder nicht. Ca. 2,50 Meter hohe Fenster bis zum Boden nehmen die gesamte Grundfläche der Wohnzimmer ein – ein Vielfaches von dem, was die Norm als Belichtungsnachweis fordert. Licht von zwei Seiten ermöglicht Ihnen einen natürlichen Tagesablauf. Auf den Frühstückstisch scheint die Morgensonne, Ihr Sofa blickt gen Süden. Sie werden hier selbst die tiefstehende Wintersonne optimal ausnutzen können.

Ihr Townhouse

Ein wichtiger Aspekt bei der Planung war der sorgsame Umgang mit der wertvollen, vorhandenen Nutzfläche. In der Potsdamer Denkmalimmobilie Alte Brauerei haben die Architekten wahre Raumwunder geplant. Die sechs zwei- und dreistöckigen Häuser bieten Ihnen auf präzise ausgeklügelten Grundrissen alles, was Sie sich für sich allein, gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer kleinen Familie wünschen. Die Wohnzimmer der vier Townhouses auf der Westseite der Hofgärten nehmen die gesamte zweite Ebene ein.

Die Vorteile der zwei nach Osten ausgerichteten Vier-Zimmer- Häuser im Hofgarten werden Sie vor allem am Abend zu schätzen wissen. Die geschickte Raumaufteilung trennt elegant den Wohn- vom Schlafbereich. Während Sie den Abend bei einem Dinner mit Freunden ausklingen lassen, ruht Ihr Nachwuchs ungestört in seinem Zimmer im Obergeschoss.

Dem Himmel so nah

Die Suiten im Dachgeschoss der Hofgärten krönen das Baudenkmal. In der obersten Etage sind Sie Teil des gemütlichen Flairs von Dachschrägen gesäumter Räume. Gauben schaffen Nischen und Sitzplätze am Fenster. Durch sie und die Glaswände zur Dachterrasse fällt das Sonnenlicht und taucht Ihr Wohn- oder Schlafzimmer in warme Farben. Stellen Sie Ihre Couch oder einen Sessel an die sonnigste Stelle, strecken Sie die Beine aus und gönnen Sie sich einen Moment der Ruhe. Ins Dach eingeschnittene Terrassen lassen private Rückzugsräume entstehen. Von Wind geschützt, genießen Sie hier beim Frühstückskaffee die wärmenden Strahlen der Sonne. Die verglasten Außenwände zur Dachterrasse werden mit raumgreifenden Fenstertüren geöffnet. Sie lenken den Blick zum Himmel und lassen natürliches Licht herein – wichtige Voraussetzung für Wohlbefinden und Gesundheit. Fast wähnt sich der Betrachter dieser Szene im Hof einer südfranzösischen Villa und doch ist er mitten in Potsdam, dem Versailles des Nordens.