Denkmalimmobilie Gohliser Lofts, Leipzig

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Modernes Wohnen und Arbeiten in historischem Ambiente

Die ursprünglich in Leipzig gegründete, heute denkmalgeschützte Fabrik für Drahtseilbahnen wurde 1881 nach Leipzig-Gohlis verlegt. Mit anfangs rund 100 Angestellten und Arbeitern lieferte der Betrieb Drahtseile für Tagebaubagger und Seilbahnen zur Personenbeförderung in alle Welt, bis 1900 mehr als 1000 Seilbahnen nach Frankreich, Spanien und Japan, wo sie teilweise auch gebaut wurden. 

In Spitzenzeiten beschäftigte das Unternehmen als volkseigener Betrieb der DDR bis zu 4.000 Mitarbeiter. 1991 endete die traditionsreiche Geschichte der Fabrik in der Liquidation.

Projekt Denkmalimmobilie Gohliser Lofts

Der Start für die denkmalgerechte Sanierung der mehr als 12 historischen Fertigungshallen und Verwaltungsbauten an der Wilhelm-Sammet-Straße ist für Mitte 2014 geplant. Dann wird eine der größten Industrieruinen in Leipzig wiederbelebt. Auf rund 25.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen hinter historischer Fassade 136 hochwertig ausgestattete Wohnungen sowie lichtdurchflutete Ateliers und Büroräume, ebenso viele Autostellplätze in einer Hochgarage.

Zugleich perfekt für Familien und Firmen

Die denkmalgeschützte Immobilie eignet sich besonders für kleine Firmen, Selbständige und Start-Ups. Neben Wohn- und Gewerberäumen werden auf dem in sich geschlossenen, 2,5 Hektar umfassenden historischen Industrieareal der Gründerzeit auch mehrere Gastronomie-Betriebe sowie ein großer Bio-Markt Anwohner mit verschiedenen Spezialitäten verwöhnen. Zudem sind ein Fitness-Center mit Schwimmbad und ein Kindergarten geplant.

Hochwertige Sanierung – historisch wie energetisch

Dabei wird das historische Andenken des ehemaligen Werkes gewahrt und möglichst jeder Stein und jeder Stahlträger, der von der historischen Substanz zu retten ist, erhalten. Somit wird das Flair denkmalgeschützter Industriearchitektur mit hochwertiger Sanierung und individueller Anpassung an die Ansprüche der zukünftigen Mieter kombiniert.

Dazu gehört heutzutage auch die Frage nach alternativen Energien und vor allem nach energiesparenden Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Architekten wurde in die zum Teil 150 Jahre alten denkmalgeschützten Backsteinhäuser ein Energiekonzept integriert, das auch den neuesten Verordnungen und Standards entspricht. Geplant ist eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach, die den Warmwasserbedarf der Gebäude deckt. Wassertanks sollen Regen- und Dachflächenwasser auffangen, das zur Gartenbewässerung genutzt oder in die Toilettenspülung eingespeist werden kann und eine Einsparung von bis zu 30 Prozent Wasser bedeutet. Mit weiteren ehrgeizigen sollen die Energiekosten der Denkmalimmobilie für zukünftige Mieter auf 1,80 Euro pro Quadratmeter gesenkt werden.