Denkmalimmobilie Palais zur Sonne, Chemnitz

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Hoher Komfort und beste Vermietbarkeit

Die Denkmalimmobilie "Palais zur Sonne" befindet sich in Chemnitz, im Stadtteil Sonnenberg-Gablenz. Geplant ist eine grundlegende Sanierung des Gebäudes und des Gartens mit dem Ziel der Schaffung gut nutzbarer Wohneinheiten. Dabei wird großer Wert auf hohen Wohnkomfort und eine gute Vermietbarkeit gelegt. Das gesamte Anwesen wird im Zuge der geplanten Baumaßnahmen instand gesetzt und nach zeitgemäßen Maßstäben modernisiert. Nach der Sanierung werden insgesamt 15 Wohneinheiten in der Denkmalimmobilie entstehen. Alle Wohnungen des Objektes erhalten als Wert- und Nutzungssteigerung einen Balkon, entsprechend den Auflagen der Denkmalamtes. Der hofseitige Garten wird des Weiteren gärtnerisch gestaltet.

Im Vorfeld der gezielten Planung und Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Hierbei werden in den Verdachtsbereichen möglicher Bauschäden, insbesondere im Bereich bisheriger WC´s und Küchen sowie in Bereichen defekter Dachentwässerungen genauere Untersuchungen durchgeführt und deren Ergebnisse bei der Durchführung der Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt.

Das Objekt steht unter Denkmalschutz, denkmalschutzrechtliche Belange sind insbesondere im Fassadenbereich zu beachten. Die Oberfläche der Klinkerfassade wird instand gesetzt und in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz farblich gestaltet. Die gartenseitige Fassade erhält, entsprechend den Auflagen des Denkmalamtes 2 Balkonanlagen. Die Hoffassade erhält einen Vollwärmeschutz.

Wohnungen

Alle Wohnungen der Denkmalimmobilie "Palais zur Sonne" werden im Bestand genauestens aufgenommen und überprüft und entsprechend den bautechnischen und bauphysikalischen Möglichkeiten saniert. Hauptziel ist die Neugestaltung, Instandsetzung und Modernisierung der Wohnungen zu einem vom Mieter geschätzten und gern genutzten Ort. Hierbei unterstützen insbesondere die neuen modernen Grundrisse und die neu angebrachten Balkone die Nutzungsmöglichkeiten der Wohnungen.

Faktencheck: Die Denkmalimmobilie im Überblick

  • Jugendstilhaus Baujahr: ca. 1913
  • Anzahl der Geschosse: 5, Keller-, Erd-, 1. - 3. Obergeschoss und Dachgeschoss
  • Bauweise: Klassische Bauweise, d. h. massives Ziegelmauerwerk, Satteldach mit harter Deckung und gegliederter Klinkerfassade
  • Decken: Geschossdecken als Holzbalkendecke; Decke zwischen den Dachgeschossen aus Holzbalkendecke.
  • Fenster: Holz-Fenster

Der Stadtteil Sonnenberg in Chemnitz

Der Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg ist im nord-östlichen Teil der Stadt gelegen und zeichnet sich vor allem durch die überwiegende Blockrandbebauung im Stil der Gründerzeit aus. Eine Vielzahl der dortigen Immobilien sind heute denkmalgeschützt. Trotz der direkt angrenzenden Lage an das belebte Stadtzentrum charakterisiert sich das Wohngebiet heute vorwiegend durch seine ruhige Umgebung, die gute Infrastruktur sowie zahlreiche Freiflächen. Die Geschichte des Stadtteils begann im Zuge der Industrialisierung in den 1860er Jahren, als aufgrund der stetig steigenden Anwohnerzahlen der Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum stieg. In diesem Rahmen wurde neben weiteren Stadtteilen auch der namensgebende Chemnitzer Sonnenberg für die Wohnnutzung bebaut.

Chemnitz

Die kreisfreie Stadt Chemnitz erfuhr im Zuge der um das Jahr 1800 in Sachsen beginnenden Industrialisierung eine starke Prägung durch den so neu entstandenen Wirtschaftssektor. Dieser sollte die Stadt nachhaltig bis in das 21. Jahrhundert prägen. Heute ist Chemnitz als einer der führenden Industrie- und Technologiestandorte des Landes bekannt. Chemnitz ist zudem eine Wissenschaftsstadt. Die drittgrößte Stadt Sachsens fungiert heute ebenso als führender Forschungs- und Entwicklungsstandort, der sich durch die Nähe zu den bereits ansässigen, anwendenden Branchen etabliert hat. Insbesondere der Bereich der Mikrosystemtechnik zählt hier zu den zukunftsorientierten Branchen. Insgesamt sind in Chemnitz etwa 50 Einrichtungen im Bereich der Forschung und Entwicklung ansässig. 

Chemnitz zählt derzeit etwa 247.000 Einwohner und profitiert damit vom insgesamt positiven Wanderungssaldo mit. Die Stadt der Kunst, Kultur und der Musik entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten auch hin zu einer modernen Stadt mit Raum für Kunst und Kultur. Das Stadtbild ist über die Jahre durch verschiedenste Aspekte geprägt worden. Es finden sich Industriedenkmale ebenso wie sanierte, denkmalgeschützte Villen aus der Gründerzeit oder gänzlich moderne Bauten oder aber die nach der Wende gänzlich neu gestaltete Innenstadt. Architektur aus Historie und Moderne verschmelzen hier zu einem attraktiven Gesamtbild. Die Wiederbelebung der Innenstadt wurde seitens Stadt und Investoren mit insgesamt rund 550 Millionen Euro verwirklicht und im Jahr 2006 sogar für die gelungene Mischung mit dem DIFAAward ausgezeichnet.