Viele Menschen können sich dem Charme eines historischen Gemäuers nur schwer entziehen. Auch die meist gute, oftmals sogar exklusive Lage macht eine Denkmalimmobilie zu etwas Besonderem. Die damit verbundene hohe Wohn- und Lebensqualität sowie die steuerlichen Vorteile, von denen Investoren profitieren, trägt ebenfalls dazu bei, dass Kapitalanleger sich mit dem Thema "Kauf einer Denkmalimmobilie" auseinandersetzen. Auch der Volksmund weiß: Immobilien sind immer eine gute Geldanlage.

Ideal für Gutverdiener

Wenn ein Investor die gesetzlich verankerten Abschreibungsmöglichkeiten nach den § 7h und § 7i vollständig und effizient nutzen möchte, sollte das nachhaltig zu versteuernde Einkommen bei Ledigen bei mindestens 40.000,00 Euro und bei Verheirateten bei mindestens 80.000,00 Euro liegen. Erst bei diesen Einkommensverhältnissen und der daraus resultierenden Steuerlast kommen die Vorteile der Denkmalabschreibung voll zum Tragen. Kurzum: Vor allem Gutverdiener mit einem hohen Bruttoeinkommen profitieren von der Investition in eine Denkmalimmobilie. 

Außerdem ist eine Investition in eine denkmalgeschützte Immobilie nur für Kapitalanleger sinnvoll, die die Immobilie mindestens 12 Jahre behalten, also nicht kurzfristiger wieder veräußern wollen. Wer schneller verkauft, muss mit finanziellen Verlusten rechnen. Schuld ist die Tatsache, dass ein Käufer nicht von den steuerlichen Vorteilen profitieren kann, denn diese können nicht "mitverkauft" werden, was sich negativ auf den Preis auswirkt.
Für eine detaillierte Betrachtung der individuellen Situation empfiehlt sich eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Fazit: Für wen lohnt sich der Kauf einer Denkmalimmobilie?

Gerade für Besserverdiener ist die Denkmalschutzimmobilie als Investition ideal, denn der Kauf einer Denkmalimmobilie bietet dem Käufer nicht nur den Charme alter Zeiten, sondern auch attraktive Steuervorteile. Selbst der Erwerb und die komplette Sanierung einer Denkmalimmobilie ist letztlich günstiger als ein Neubau, denn der Gesetzgeber gewährt Kapitalanlegern hier eines der letzten legalen Steuerschlupflöcher - alles gesetzlich verankert über die Paragraphen 7h/i EStG, nach denen die Modernisierungskosten einer Denkmalimmobilie vom Käufer der Immobilie über 12 Jahre verteilt in voller Höhe abgeschrieben werden können. So kann der Kapitalanleger in den ersten 8 Jahren jeweils 9% der Modernisierungskosten als Werbungskosten abschreiben und in den letzten 4 Jahren jeweils 7%. Auch die ursprüngliche Altbausubstanz kann vom Investor abgeschrieben werden.

 

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