Denkmalimmobilie Dreiflügel Palais, Leipzig

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Eine Immobilie mit Geschichte

Der imposante, heute denkmalgeschützte Dreiflügelbau, ein ehemaliges Hotel, befindet sich in bester Leipziger Zentrumslage und galt Jahrzehnte lang als eine der angesagtesten Adressen für Leipzig-Touristen. Im Archiv der Stadt Leipzig gehen erste Erwähnungen eines Wohnhauses des Stadtrates Heinrich Rudolph Frieling auf das Jahr 1853 zurück. Etwa im Jahr 1912 kam es dann zum Bau des beeindruckenden Hotels für den damaligen Eigentümer. Sogar ein elektrisch betriebener Personen-Aufzug wurde 1912 in Betrieb genommen.

Wunderschöne Architektur

Die ansehnliche Architektur des Gebäudes ist deutlich von der Reformbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Das Bauvorhaben leitete der bekannte Leipziger Architekt Heinrich Rust, auf dessen Entwürfe u. a. die Michaeliskirche und der Industriepalast in der Brandenburger Straße zurückgehen. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wechselten die Eigentümer und Architekten und das Hotel erfuhr zahlreiche bauliche Veränderungen und Modernisierungen.

Vom Krieg verschont

Während des Zweiten Weltkrieges blieb es von direkten Bombenangriffen verschont, wurde zeitweise als "Wehrmachtübernachtungsheim" genutzt. Durch die Bombeneinschläge in der Nachbarschaft war das Hotel jedoch sehr in Mitleidenschaft gezogen. Das "Leipziger Messeamt, Körperschaft des öffentlichen Rechts" setzte 1948/49 alles daran, das Gebäude wieder komplett instand zu setzen und die Hotellerie, u. a. für die gut zahlenden Messegäste, wieder auferstehen zu lassen.

Umfangreich modernisiert

Zuletzt wurde das Hotel Mitte der 1980er Jahre umfänglich modernisiert, sodass noch bis zum Anfang der 1990er Jahre ein reger Hotelbetrieb herrschte. Hochwertig ausgestattete Wohnungen mit vornehmlich zwei Räumen und praktischen Zuschnitten bestimmen das Konzept der Projektentwicklung. Ein gemütlicher Innenhof in der Mitte des Dreiflügelbaus rundet das Wohlfühlkonzept ab.

Denkmalgerecht saniert

Besonderes Augenmerk wird auf die denkmalgerechte Sanierung des Kulturdenkmals im Sinne des § 2 des Sächsischen Denkmalschutzgesetztes gelegt. Trotz der Veränderungen an der Fassade in jüngerer Zeit ist die ursprüngliche gestalterische Qualität der Architektur noch gut zu erkennen. Die Reliefs an der Hauptfassade und die beiden flankierenden Statuen werden restauratorisch behandelt und durch einen kompetenten Bildhauer überarbeitet.

Eine lukrative Investition

Bei dem imposanten Dreiflügelbau handelt es sich um ein Denkmalschutzobjekt im Sinne des § 2 des Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Kulturdenkmale im Freistaat Sachsen. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 1.668,88 m2. Auf fünf Etagen entstehen 21 Eigentumswohnungen mit Größen von ca. 55 bis ca. 103 m2 Wohnfläche, ideal für Singles und Paare, welche die zentrale Lage als Mehrwert verbuchen. Zudem sind im Erdgeschoss zwei Gewerbeeinheiten mit ca. 89 m2 bzw. 53 m2 geplant. Der angebotene Kaufpreis beläuft sich auf 4.300 bis 4.650,00 €/m2. Die Kaufpreisaufteilung wurde folgendermaßen festgelegt: 10 % Anteil Grund und Boden, 25 % Anteil Altbau und 65 % Anteil Sanierung. Die Denkmalimmobilie wird mit Fachwissen und Fingerspitzengefühl rekonstruiert, modernisiert sowie ökonomisch und ökologisch ertüchtigt. Die Ausstattung wird ein hohes Niveau erreichen.

Graphisches Viertel Leipzig

Das Graphische Viertel, die Heimat der Denkmalimmobilie "Dreiflügel Palais" steht in der Tradition der historischen Verlags- und Buchstadt Leipzig. In der Blüte des 19. und 20. Jahrhunderts waren hier etwa 800 Verlagshäuser und mehr als 200 lithografische, druckerzeugende bzw. buchbinderhandwerkliche Betriebe ansässig. Heute sind viele dieser teils denkmalgeschützten Fabrikgebäude zu einzigartigen Wohnimmobilien umgestaltet worden. Das Wohnviertel ist sehr beliebt, was zum großen Teil der unmittelbaren Nähe zum Leipziger Stadtzentrum geschuldet ist. Die Denkmalimmobilie grenzt unmittelbar an den Leipziger Innenstadtring und ist durch diese prädestinierte Lage etwas ganz Besonderes. Den Hauptbahnhof mit seiner Shoppingpromenade erreicht man in zwei Minuten zu Fuß und den Leipziger Augustusplatz mit Oper und Gewandhaus in gerade einmal fünf Minuten.

Leipzig – Hypezig

Im Städteranking 2015 steht Leipzig nach München und Berlin auf dem dritten Platz. Die Studie untersucht unter anderem Demografie, Bildungsperspektiven und Standortbedingungen und bescheinigt Leipzig ein unglaubliches Potential. Die Messestadt, die im Jahr 2015 ihr 1.000-jähriges Jubiläum der Ersterwähnung feierte, erlebt aktuell einen besonders beeindruckenden Aufschwung.