Denkmalimmobilie Paulinenstraße 2. Teil, Leipzig

  • Denkmalschutzimmobilie Paulinenstraße 2. Teil,Leipzig,Sachsen
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Fassade unter Denkmalschutz

Die Immobilie steht unter Denkmalschutz, denkmalschutzrechtliche Belange sind insbesondere im Fassadenbereich zu beachten. Die Oberfläche der Putzfassade wird gereinigt und instand gesetzt. In Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz wird die straßenseitige Fassade farblich gestaltet. Die Hoffassade erhält einen Vollwärmeschutz. Die bestehenden Balkonanlagen werden instand gesetzt.

Wohnungen

Alle Wohnungen in der Denkmalimmobilie werden im Bestand genauestens aufgenommen und überprüft und entsprechend den bautechnischen und bauphysikalischen Möglichkeiten saniert. Hauptziel ist die Neugestaltung, Instandsetzung und Modernisierung der Wohnungen zu einem vom Mieter ge­schätzten und gern genutzten Ort. Hierbei unterstützen insbesondere die neuen modernen Grundrisse und die Balkone die Nutzungsmöglichkeiten der Wohnungen.

Rohbaumaßnahmen

Auf Grund des bestehenden Altbaus erstrecken sich die Rohbaumaßnahmen hauptsächlich auf Instandsetzungen der Wandflächen und auf das Neuerstellen raumbildender Trockenbauwände. Geforderte Schall- und Brandschutzmaßnahmen werden überwiegend in Trockenbauweise ausgeführt. Nicht mehr erforderliche Schornsteinzüge werden bis Fußboden EG abgerissen, als Installationsschacht für die Haustechnik genutzt oder zur Stabilisierung von Wandabschnitten verfüllt. Die Holzbalkendecken werden gemäß den Sanierungsempfehlungen instand gesetzt und ggf. verstärkt und zusätzlich im Bereich der Sanierungen holzschutztechnisch behandelt.

Fußböden

Die Bäder in der Denkmalimmobilie erhalten auf geeigneter Unterkonstruktion eine Abdichtung und einen keramischen Fußbodenbelag. In den Küchen wird auf den Böden ein großformatiger Fliesenbelag aufgebracht. Die Flure und Wohnräume erhalten einen Eichenparkettboden, der im Türbereich nach Möglichkeit schwellenlos und mit entsprechenden Holzfußleisten geplant ist. Alle Böden der Wohnungen erhalten als Unterkonstruktion für den Parkett oder Fliesenboden einen Zementestrich, auf einer 3-5 cm starken Dämmschicht.

Wände

Die Innenputzbereiche des Treppenhauses werden überprüft. Lose und hohle Putzfelder werden komplett entfernt und durch neuen Putz ersetzt. In den Wohnungen wird der lose Putz entfernt und durch neuen ersetzt, bzw. der historische Putz überarbeitet. In Teilbereichen werden nichtragende Wände aus Trockenbau erstellt. Alle Innenwände erhalten abschließend einen glatten Spachtel-Belag, vor dem malermäßigen Anstrich.

Decken

Vorhandene Decken mit geputzter Oberfläche werden instand gesetzt oder mit einer Unterhangdecke in Trockenbauweise verkleidet. Alle Decken werden oberflächenfertig gespachtelt, malermäßig bearbeitet und gestrichen. Elektroinstallation/ -ausstattung Jede Wohnung wird mit einer Elektroinstallation ausgestattet, die den künftigen Bedürfnissen der Mieter gerecht wird. Alle Zimmer und Flure erhalten entsprechend den Möblierungsmöglichkeiten Steckdosen, Schalter und Deckenauslässe in ausreichender Zahl.

Fenster 

Alle Fenster der denkmalgeschützten Immobilie werden erneuert, als Holzfenstern mit Isolierverglasung, sofern der Denkmalschutz keine Auflagen fordert. Um den Charme des Altbestandes zu unterstreichen, historisierende Profile auf der Außenseite der Fenster vorgesehen. Im Dachgeschoss kommen Velux-Dachflächenfenster mit Kunststoffrahmen zur Ausführung.

Treppenhaus

Die Hauszugangstür wird entsprechend den Vorgaben des Denkmalamtes schreinermäßig instandgesetzt und aufgearbeitet oder nachgebaut. Im Eingangsbereich des Treppenhauses wird der Boden als gefliester Boden, entsprechend Bestand, aufgearbeitet und gegebenenfalls ergänzt. Die geputzten Wände des Treppenhauses werden instand gesetzt und mit einer passenden ornamentalen Bemalung, nach historischen Befund, künstlerisch gestaltet. Die Holz-Treppenanlage bleibt, soweit möglich, im Bestand und wird durch einen Fachbetrieb aufgearbeitet.

Keller

Die Wände und die Decken im Keller werden gesäubert und sandgestrahlt und bleiben aus bauphysikalischen Gründen unverputzt. Dies wertet die Optik auf und alle Bauteile im Keller bleiben diffusionsoffen. Für alle Wohnungen werden Mieterkeller errichtet. In jedem Mieterkeller wird, abzweigend von der jeweiligen Elektrozählereinheit der zugeordneten Wohnungen, jeweils ein neuer Stromanschluss gelegt. Die Heizungsanlage und die Gebäude - und Sanitärtechnik erhalten eigene Räumlichkeiten. Der Kellerboden wird aus bauphysikalischen Gründen nicht betoniert, der ursprüngliche Steinboden bleibt erhalten. Eine nachträgliche vertikale oder horizontale Abdichtung des Bodens und der Wände ist nicht vorgesehen.

Außenanlagen

Der Garten wird im Rahmen einer Gesamtplanung neu gestaltet. Wege und eine angenehme Gartenbeleuchtung, die zum Teil über Bewegungsmelder geschaltet wird, werden neu entstehen. Auf der Hoffläche sind in ausreichender Zahl Fahrradstellplätze vorgesehen. Der Mülltonnenstellplatz wird mittels Rankspalier und entsprechender Bepflanzung integriert. Im Vorgarten der Denkmalimmobilie wird eine neue Brief­kastenanlage installiert.


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