Kein Kauf ohne Nebenkosten

Der Kauf einer Denkmalimmobilie ist neben dem eigentlichen Kaufpreis mit Nebenkosten verbunden, die sich im Wesentlichen in zwei Bereiche aufteilen. Das sind zum einen die Kaufnebenkosten und zum anderen die Nebenkosten, die während der Nutzung der Immobilie entstehen.

Kaufnebenkosten

Bei den Kaufnebenkosten ist in erster Linie die Grunderwerbssteuer in Höhe von 4,5 – 6,5 % je nach Bundesland auf die Grundstückskosten zu nennen. Der Notar veranschlagt für Beurkundung und Eintragung ins Grundbuch zusätzlich rund 1,5 %. Wurde ein Makler beauftragt, kann der ebenfalls mit 3 - 8 % des Kaufpreises zu Buche schlagen. Auch der Steuerberater arbeitet nicht umsonst und muss in die Kalkulation eingerechnet werden. Alles in allem kommen etwa 10 % on top. Da ein Darlehen nur den Wert der Immobilie besichert, empfiehlt es sich, die Kaufnebenkosten aus dem Eigenkapital zu finanzieren. Eine Vollfinanzierung würde die Zinskonditionen verschlechtern.

Nebenkosten während der Nutzung

Wird eine Denkmalimmobilie vermietet, entstehen ebenfalls Nebenkosten. Manche sind umlagefähig, andere nicht. Die umlagefähigen Kosten können steuerlich nicht in Abzug gebracht werden, sie mindern aber den Gewinn aus den Mieten. Beispiele hierfür sind Müllabfuhr, Kosten für einen Hausmeister, Betriebskosten, Hausstrom oder Versicherungen. Im Gegensatz dazu werden die nicht umlagefähigen Nebenkosten steuerlich gegengerechnet. Hier sind die Abschreibung oder die Darlehenszinsen als Beispiele zu nennen.


Konnten wir Ihr Interesse wecken? Wir beraten Sie gerne.
> Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
> Hier finden Sie unsere Denkmalimmobilien.