Denkmalimmobilie Kaiserliche Feuerwache, Halle (Saale)

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Historisches Baudenkmal aus 1892 | 42 Eigentumswohnungen | KfW 55 EE

In der nördlichen Innenstadt von Halle an der Saale entsteht aus einer der markantesten Denkmalimmobilien der Stadt ein außergewöhnliches Wohnprojekt: Die Kaiserliche Feuerwache in der Ludwig-Stur-Straße 4 wird denkmalgerecht saniert und in 42 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen von ca. 30,90 m² bis ca. 103,72 m² umgewandelt. Das imposante Backsteingebäude aus dem Jahr 1892 – einst die erste stationäre Feuerwache der Stadt – vereint Gründerzeit-Architektur mit einem modernen Energiekonzept nach KfW-Effizienzhaus 55 EE. Mit Kaufpreisen ab ca. 192.500 € und einer erwarteten Kaltmiete von 15 €/m² bietet diese Denkmalimmobilie in Halle an der Saale Kapitalanlegern die Möglichkeit, von erhöhten Abschreibungen gemäß § 7i EStG zu profitieren. Die steuerliche Bezugsfertigkeit ist für September 2028 geplant.

Wo der Geist einer ganzen Epoche in den Mauern steckt

Es gibt Gebäude, die erzählen Geschichten – und es gibt solche, die selbst Geschichte sind. Die Kaiserliche Feuerwache gehört zur zweiten Kategorie. Als im Sommer 1892 die ersten Löschzüge durch die großen Torbögen im Erdgeschoss ausrückten, war Halle eine Stadt im Aufbruch. Die Industrialisierung hatte neue Viertel entstehen lassen, die Bevölkerung wuchs, und mit ihr der Bedarf an moderner Infrastruktur. Was damals als funktionaler Zweckbau entstand, wurde von Anfang an mit dem Anspruch errichtet, den Stolz einer ganzen Epoche auszudrücken.

Und genau das spürt man bis heute. Die Klinkerfassade mit ihren Lisenengliederungen, den kräftigen Gesimszonen und sorgfältig ausgeführten Ziegelornamenten erinnert an italienische Palastarchitektur der Frührenaissance – ein typisches Stilmittel der Kaiserzeit, als selbst öffentliche Infrastrukturgebäude eine hohe gestalterische Qualität erhielten. Im Inneren haben sich großzügige Flure, die bauzeitlichen Treppenanlagen mit Granitstufen und kunstvollen Metallgeländern sowie originale Türen und Stuckdecken erhalten. Durch die repräsentative Durchfahrt in den Innenhof schimmern bis heute dekorative weiß und blau glasierte Ziegel an den Decken der Passage.

Wohnen, wo einst Pferde die Löschzüge zogen

Die Geschichte dieses Hauses liest sich wie ein Stadtkrimi aus vergangenen Jahrhunderten. Wussten Sie, dass die Pferde der Feuerwehr speziell trainiert waren? Bei einem Alarm liefen sie selbstständig aus ihren Boxen zu den bereitstehenden Wagen. Über ihnen hingen die Geschirre an einem ausgeklügelten Deckenmechanismus – wenige Sekunden, und der Löschzug war einsatzbereit. Weniger als eine Minute nach dem Alarm rückten die Männer aus. Auf dem Hof steht noch heute der sechsgeschossige Schlauchturm aus gelben Ziegeln mit roter Bänderung, in dem die Schläuche nach jedem Einsatz zum Trocknen aufgehängt wurden.

Von 1892 bis 1908 war die Feuerwache der zentrale Stützpunkt der halleschen Berufsfeuerwehr. Danach erlebte die Anlage verschiedene Nutzungen – als Werkstatt, Lager, sogar als Polizeirevier mit historischen Arrestzellen, deren originale Türen und Beschläge sich bis heute erhalten haben. Doch die architektonische Substanz blieb über all die Jahrzehnte weitgehend bewahrt. Genau darin liegt der besondere Wert und die seltene Chance dieses Projektes.

Eine Sanierung, die bewahrt, was zählt

Die denkmalgerechte Revitalisierung der Kaiserlichen Feuerwache folgt einem klaren Grundsatz: Was historisch wertvoll ist, wird erhalten und behutsam restauriert. Was zeitgemäßes Wohnen erfordert, wird ergänzt – ohne den Charakter des Hauses zu überformen.

Die historische Klinkerfassade bleibt vollständig erhalten. Die energetische Verbesserung der Außenwände erfolgt ausschließlich über eine kapillaraktive Innendämmung, die bauphysikalisch abgestimmt und mit der Denkmalschutzbehörde koordiniert wird. Moderne Holzfenster nach historischem Vorbild, hochwertige Dach- und Deckendämmungen sowie optimierte Kellerdeckendämmungen vervollständigen das Konzept.
Im Inneren entstehen 42 Eigentumswohnungen mit durchdachten Grundrissen, hellem Fertigparkett, Fensterbänken aus Jura-Marmor und Badausstattungen deutscher Markenhersteller. Viele Wohnungen verfügen über Balkone, Terrassen oder Loggien. Die Spanne reicht von kompakten 1-Raum-Wohnungen bis zu großzügigen 4-Raum-Einheiten – auch als Maisonette im Dachgeschoss.

Energieeffizienz auf höchstem Niveau – denkmalgerecht umgesetzt

Denkmalschutz und modernste Energietechnik schließen sich hier nicht aus – im Gegenteil. Die Kaiserliche Feuerwache wird nach dem Standard KfW-Effizienzhaus 55 EE saniert und erreicht die Energieeffizienzklasse A+. Das bedeutet:

  • Primärenergiebedarf von maximal 21,2 kWh/(m²a)
  • Mindestens 65 % erneuerbare Energien
  • Transmissionswärmeverlust von maximal 0,30 W/(m²K)

Die Wärmeversorgung übernimmt eine zentrale Wärmepumpenanlage in Kombination mit Fußbodenheizung. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für ein gesundes Raumklima bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch. Damit verbindet die Sanierung historische Architektur mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie – ein zukunftsfähiges Gebäude, das beide Welten vereint.

Halle an der Saale – ein Standort mit Substanz

Halle gehört zu den dynamischsten Städten Mitteldeutschlands und hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Die Kombination aus traditionsreicher Universitätsstadt, wachsendem Wissenschaftsstandort und lebendiger Kulturszene zieht junge, gut ausgebildete Menschen an. Der Weinberg Campus ist einer der größten Hightech-Standorte Ostdeutschlands, die Martin-Luther-Universität bringt jährlich tausende Absolventen hervor, und die Nähe zu Leipzig sowie die hervorragende Verkehrsanbindung über die A14, die ICE-Strecke München–Berlin und den Flughafen Leipzig/Halle machen die Stadt regional wie überregional attraktiv.

Die Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum in innenstadtnahen Lagen ist entsprechend hoch. Mit rund 243.000 Einwohnern, steigenden Studierendenzahlen und einer geringen Leerstandsquote in zentralen Quartieren bietet Halle stabile Perspektiven für Immobilieninvestoren.

Nördliche Innenstadt – das Quartier mit Charakter

Die Ludwig-Stur-Straße liegt in einem der lebendigsten Viertel der Stadt. Nur etwa 800 Meter vom Stadtzentrum entfernt, bietet die nördliche Innenstadt alles, was urbanes Wohnen ausmacht: Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kitas in fußläufiger Nähe, das Hans-Dietrich-Genscher-Gymnasium nur 400 Meter entfernt, die Straßenbahnhaltestelle „Am Steintor" direkt vor der Tür. Das berühmte Steintor-Varieté, einer der ältesten bespielten Varieté-Theater Deutschlands, liegt um die Ecke. Die Saale mit ihren grünen Ufern ist schnell erreicht – Natur und Kultur verschmelzen hier auf engem Raum.

Zwischen prachtvoll sanierten Gründerzeitfassaden und verwinkelten Innenhöfen hat sich ein gewachsenes, authentisches Quartier erhalten, das zunehmend auch junge Familien und Berufstätige anzieht. Ein Standort, an dem Halle nicht nur sichtbar, sondern spürbar wird.

Häufig gestellte Fragen zur Kaiserlichen Feuerwache

Welche steuerlichen Vorteile bietet der Erwerb einer Wohnung in der Kaiserlichen Feuerwache?

Als eingetragenes Einzeldenkmal können Kapitalanleger die Sanierungskosten gemäß § 7i EStG über zwölf Jahre erhöht abschreiben. Der Sanierungskostenanteil wird im notariellen Kaufvertrag ausgewiesen und durch die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Halle (Saale) bescheinigt. Die genaue Höhe des bescheinigungsfähigen Anteils hängt von der abschließenden Prüfung durch die zuständige Behörde und das Finanzamt ab. Ergänzend dazu ist das Gebäude für die KfW-Förderung nach dem Programm Effizienzhaus 55 EE vorgesehen, sodass Erwerber bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen zusätzlich zinsgünstige Darlehen und einen Tilgungszuschuss erhalten können. Die konkrete steuerliche Wirkung sollte immer individuell mit einem Steuerberater besprochen werden.

Wie wird die historische Klinkerfassade bei der energetischen Sanierung erhalten?

Die markante Backsteinfront der Kaiserlichen Feuerwache bleibt vollständig unangetastet. Statt einer Außendämmung, die das Erscheinungsbild des Denkmals verändern würde, kommt eine kapillaraktive Innendämmung zum Einsatz. Dieses Verfahren ist bauphysikalisch auf historische Mauerwerke abgestimmt und wurde in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde geplant. Ergänzt durch denkmalgerechte Isolierverglasungen, eine hochwertige Dachdämmung und die zentrale Wärmepumpenanlage erreicht das Gebäude dennoch den hohen Energiestandard KfW EH 55 EE mit Energieeffizienzklasse A+.

Welche Wohnungstypen stehen zur Auswahl und für wen eignen sich diese?

Das Angebot umfasst 42 Eigentumswohnungen in sechs Geschossen – vom kompakten 1-Raum-Apartment mit rund 31 m² bis zur großzügigen 4-Raum-Maisonette mit über 90 m². Der Großteil der Einheiten bewegt sich im Bereich zwischen 50 und 85 m² und eignet sich besonders als Kapitalanlage für vermieteten Wohnraum. Die kompakten Grundrisse treffen auf eine konstant hohe Nachfrage in der halleschen Innenstadt, insbesondere bei Studierenden, jungen Berufstätigen und Paaren. Alle Wohnungen erhalten Fußbodenheizung, hochwertiges Fertigparkett, Badausstattungen deutscher Markenhersteller und teilweise Balkone, Terrassen oder Loggien.

Verfügbare Wohnungen

WELagem² (ca.)ZimmerGrundrissKaufpreis in € brutto
01EG77,68-Grundriss488.600,00
02EG52,09-Grundriss327.600,00
03EG66,44-Grundriss418.000,00
04EG63,91-Grundriss402.000,00
05EG57,67-Grundriss362.700,00
06EG69,23-Grundriss435.500,00
07EG62,64-Grundriss394.000,00
08EG81,12-Grundriss510.000,00
121. OG35,26-Grundriss221.800,00
131. OG103,41-Grundriss650.000,00
151. OG43,32-Grundriss272.500,00
161. OG49,11-Grundriss309.000,00
171. OG85,81-Grundriss540.000,00
181. OG58,60-Grundriss368.500,00
191. OG76,03-Grundriss478.000,00
202. OG82,64-Grundriss520.000,00


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